4. Häufige Pflegefehler vermeiden
Die Geschmeidigkeit von Weich-PVC beruht auf zugesetzten Weichmachern. Gehen diese aus dem Material verloren, kann die Folie härter und weniger flexibel werden. Mit geeigneten Waschmitteln und einem bewussten Umgang mit Pflegeprodukten vermeiden Sie unnötige Belastungen Ihrer PVC-Kleidung.
Weichspüler nicht zur PVC-Pflege verwenden
Lassen Sie Weichspüler bei der Reinigung Ihrer PVC-Kleidung weg, sofern der Hersteller ihn nicht ausdrücklich erlaubt. Er ist für textile Wäsche gedacht und ersetzt keine materialgerechte PVC-Pflege. Bereits härter gewordene PVC-Folie lässt sich damit nicht zuverlässig wieder geschmeidig machen.
Direkten Kontakt mit Ölen und fetthaltigen Cremes vermeiden
Öle und Fette können unter bestimmten Bedingungen Weichmacher aus PVC aufnehmen. Vermeiden Sie deshalb direkten Kontakt mit Körperölen, fetthaltigen Cremes und ölhaltigen Lotionen, solange deren Materialverträglichkeit nicht bestätigt ist. Die Wirkung hängt von der Zusammensetzung der Folie, dem Pflegeprodukt und der Kontaktdauer ab.
Keine ungeprüften Hausmittel oder Reiniger einsetzen
Verwenden Sie Lösungsmittel, Fleckenentferner und Polituren nur, wenn sie ausdrücklich für das betreffende Kleidungsstück geeignet sind. Eine Freigabe für PVC-Böden oder andere Kunststoffoberflächen lässt sich nicht auf PVC-Bekleidungsfolie übertragen. Auch Hautpflegeprodukte sind keine Pflegemittel für die Kleidung.
Waschmittel richtig dosieren
Halten Sie sich an die Dosierung auf der Waschmittelverpackung und erhöhen Sie die Menge nicht nach Gefühl. Ergänzen Sie den Waschgang nicht eigenständig um weitere Reiniger oder Pflegezusätze. Beachten Sie auch die Hinweise zum Ausspülen.
Materialveränderungen ernst nehmen
Prüfen Sie Ihre PVC-Kleidung auf deutlich verhärtete Stellen und Risse. Versuchen Sie nicht, solche Veränderungen mit Öl, Creme oder Weichspüler zu beheben. Klären Sie vor einer weiteren Behandlung, ob das Kleidungsstück noch verwendbar ist.